Österreichischer Jakobsweg

1. Etappe   22. - 26. Oktober 2010

Wolfsthal - Haslau - Schwechat - Wien - Hütteldorf - Purkersdorf - Ried am Riederberg - Siegersdorf - Neulengbach

2. Etappe   1. - 3. April 2011

St. Pölten - Herzogenburg - Göttweig - Mautern - Maria Langegg - Melk

3. Etappe   21. - 25. April 2011

Melk - Klein Pöchlarn - Maria Taferl - Ybbs - Hengstberg - Wallsee - Mauthausen - Linz 

4. Etappe 14. - 15. August 2011

Linz - Wilhering - Hörsching - Wels

5. Eteppe 5. - 8. April 2012

Wels - Lambach - Timelkam - Lengroid - Elixhausen

6. Etappe + 7. Etappe

25. April 2012   Elixhausen - Salzburg

29. April - 1. Mai 2012   Salzburg - Unken - St. Johann - Wörgl

8., 9. + 10. Etappe

29. + 30. September 2012   Wörgl - Terfens

26. Oktober 2012   Terfens - Innsbruck

20. - 21. Oktober 2012  Innsbruck - Ötztal

11. und letzte Etappe

23. - 29. September 2017  Ötztal Bahnhof - Feldkirch

Gehen ist des Menschen beste Medizin

(Hippocrates, 460 v.Chr. - 375 v.Chr.)

 

 

Nur aufs Ziel sehen verdirbt die Lust am Reisen.

Friedrich Rückert (1788 - 1866) 

     

                

Die Landschaft erobert man mit den Schuhsohlen,

nicht mit den Autoreifen.

Georges Duhamel Humanist (1884 -1966)

oder mit den Radreifen.

(Traudl & Eugen)

 

 

Niemals habe ich soviel gedacht,
niemals so richtig gelebt,
nie bin ich so ich selbst gewesen
wie auf Reisen.
Wenn ich am selben Fleck bleibe,
kann ich nicht denken.
Es ist notwendig,
dass mein Körper sich bewegt.,
um meinen Geist zu bewegen.
Der Blick auf die Landschaft,
der Reigen lieblicher Aussichten,
die freie Luft,
die Abschüttelung all dessen,
was mich in Abhängigkeit hält,
weitet meine Seele
und macht mich kühn im Denken.
Jean Jacquess Rousseau
(1712 -1778)

 

 

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,

den schickt er in die weite Welt;

Dem will er seine Wunder weisen,

in Berg und Wald und Strom und Feld.



Die Trägen, die zu Hause liegen, Erquicket nicht das Morgenrot,


sie wissen nur von Kinderwiegen,

von Sorgen, Last und Not um Brot.



Die Bächlein von den Bergen springen,


die Lerchen schwirren hoch vor Lust,

was soll ich nicht mit ihnen singen,

aus voller Kehl und frischer Brust?



Den lieben Gott laß ich nur walten;

der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld

und Erd und Himmel will erhalten,

hat auch meine Sach aufs best bestellt! 

Der frohe Wandersmann

Joseph von Eichendorf  (1788-1857)

Alte Sprache, aber zeitgerechter Text.

 

 

Last but no least:

Entspanne dich!  Lass das Steuer los!

Trudle durch die Welt, sie ist so schön.

Kurt Tucholsky